viernes, 22 de noviembre de 2019

MANIFEST

WIR KÖNNEN IN KATALONIEN KEINE RASSISTISCHE REGIERUNG ERLAUBEN

Am 14. Mai hat das Regionalparlament von Katalonien Herrn Quim Torra, der für seine rassistischen und fremdenfeindlichen Ideen bekannt ist, als Präsident der Regionalregierung (“Generalitat”) gewählt. Torra beschreibt Spanien als ein Land, welches “materielles und spirituelles Elend exportiert». Die Katalanen, die nicht nur auf Katalanisch sprechen (die große Mehrheit), werden von ihm als Bestien deklariert: «Du schaust auf dein Land und hörst wieder die Bestien sprechen. Es sind Aasfresser von einer anderen Art, wie Kreuzottern oder Hyänen, Bestien mit menschlicher Form, die Hass verbreiten. Im gleichen Sinne hat er auch die katalanischen Sozialisten beschrieben: «Die Kreuzung mit der Rasse der spanischen Sozialisten wurden immer stärker, bis die eigene DNA der Katalanen verloren gegangen ist». Zu den nicht nationalistischen Katalanen schreibt Torra: «Es ist eine kränkliche Phobie. Es gibt etwas freudianisches bei diesen Bestien, wie ein kleines Schlagloch in der DNA-Kette. Arme Kerle.»

Seit den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts, und dem schrecklichen Jugoslawienkrieg mit seinen völkermordenden ethnischen Säuberungen, hat kein Regierender in Europa eine derart rassistische Rede von «Hass gegen Andere» so deutlich wie Quim Torra gehalten. Alles deutet darauf hin, dass Herr Torra darauf abzielt eine Regionalregierung mit doppeltem Zweck zu bilden: Erstens das Erzwingen einer Konfrontation mit Spanien durch die Aufhebung der spanischen Verfassung in Katalonien, wie er es bei seinem Amtsantritt verkündet hat. Zweitens die erneute Erklärung der Unabhängigkeit um sein rassistisches und fremdenfeindliches Programm in Gang zu setzen, welches sowohl den nicht nationalistischen Katalanen als auch dem Rest der Spanier, die in Katalonien wohnen (mehr als die Hälfte bei der letzten katalanischen Volkszählung), die bürgerlichen und politischen Rechten entziehen würde.

Wenn das Programm von Quim Torra erfolgreich weitergeht, würde es das katalanische Volk am Ende entzweien und das Gewaltrisiko exponentiell erhöhen. Dank der bisherigen verantwortungsvollen Arbeit der katalanischen Zivilgesellschaft und der staatlichen Institutionen wurde diese Entwicklung bis jetzt verhindert. Eine neue Unabhängigkeitserklärung würde zu einer Frontalkollision mit den Institutionen führen, welche für die Pflege des Verfassungsschutzes in ganz Spanien verantwortlich sind. Dieses Szenario würde auch zu extremen inneren Spannungen in der ganzen Europäischen Union führen und diese direkt bedrohen.

Weder Spanien noch die Europäische Union oder Demokraten anderer Länder können bei der bevorstehenden Gefahr einer bürgerlichen Konfrontation und Aufhebung der Demokratie passiv bleiben, welches die Konsequenz des rassistischen Regierungsprogramms von Quim Torra und dem katalanischen Separatismus sein würde.

Wir Unterzeichner wollen Folgendes bekunden:

1 Unsere absolute Ablehnung der abstoßenden, gefährlichen sowie rassistischen/fremdenfeindlichen Ideologie von Herrn Quim Torra, Präsident der Regionalregierung von Katalonien.

2 Unsere aktive Solidarität mit der katalanischen Zivilgesellschaft in dieser schwierigen Zeit und unsere Unterstützung bei der Erhaltung der Demokratie in der Integrität von Spanien durch alle gesetzlichen Medien.

3 Unsere Petition an alle europäischen Institutionen und Mitgliedstaaten um das Risiko eines gewaltsamen Bruchs, welcher durch das Programm von Herrn Quim Torra repräsentiert wird, weder aktiv noch passiv zu erlauben.

21.05.2018

 

Adán Fernández Veiguela, Adolfo Villalba, Agustín Vaquero Gallego, Alberto G. Ibáñez, Alberto González Troyano, Alexandra López-Liz Corbella, Alfonso Solá Navas, Alfonso Sopeña Ortega,  Alfonso Valero, Alfredo Rodríguez Pérez, Amable Liñán Martínez, Ana de Dios Castaño, Ana Hernández Rodríguez, Anselmo Avendaño Rodríguez, Andrés Herzog, Andrés Trapiello, Antonio Hermosa Andújar, Antonio Jiménez Blanco, Antonio Rodríguez, Antonio Roig Ribé, Aránzazu de Irala, Aurora Pimentel Igea, Beatriz Jiménez Gómez, Begoña Ortiz Fuentes, Berta Romero Tejero, Carlos Martínez Gorriarán, Carmen González Enríquez, Carmen Leal Adán, Carmina Madrigal Torrejón, Cayetana Álvarez de Toledo, César Morante Álvarez, César Nebot Monferrer, Cristina Muñoz Montes, David Hernández Andrés, Dolores Agenjo Reuero, Eduardo Gómez, Elvira García Piñeiro, Emilio Martín Carrasco, Enrique Menor, Esperanza Fernández Acedo, Estíbaliz Ochoa Mendoza, Félix de Azúa, Fernando Cózar, Fernando Savater, Francisco Abengózar López, Francisco Pimentel Igea, Gabriel Reig Lloréns, Germán Castillo Gómez, Gonzalo Blanco Villa, Gregorio Rello Cortés, Inés Villanueva Calleja, Iván Maldonado Requena, Iván Vélez Cipriano, Jaime María de Berenguer de Santiago, Javier Anso, Javier Gabilondo, Javier Madrid Labarta, Javier Mina, Javier Ordóñez, Jesús Manuel López Zapatero, Jordi Cantallops, Jorge Sánchez de Castro Calderón, Jorge Valencia Ilarregui, José Antonio Zorrilla, José Clemente Polo Andrés, José J. Jiménez Sánchez, José Luis Cancho Beltrán, José Luis Castrillón, José Luis Vergara Blanco, José Miguel Embid Irujo, José V. Rodríguez Mora, Juan Luis Fabo, Juana Rodríguez Sanz, Julio Carabaña, Julio Lleonart, Lorenzo Semprún de Castellane, Luis Méndiz, Manuel Hernández Iglesias, Margarita Ayensa Dean, María Antonia Domenech Coy, María Jesús Gurpegui Ruiz, María Teresa Echenique Elizondo, Marián Reig Lloréns, Marita Rodríguez Hidalgo, Martín de la Herrán, Miriam Moreno Aguirre, Natalia Prieto Risco, Pablo Barrios Almanzor, Paloma Losada Liniers, Pau Guix Pérez, Pedro Gómez Carrizo, Pedro Pérez Torres, Pedro Tejedo Aznar, Pepa Labrador Barrafón, Rafael Reig Lloréns, Rafael Sánchez Díaz, Ramiro Cibrián, Ramón Marcos, Ramón Rodríguez García, Ramón de Veciana Batlle, Raúl Guerra Garrido, Ricardo Rubio Hernández, Rocío Santos, Rogelio Alonso, Rosa Díez, Samuel Tejado Aguado, Sinforoso Alcalá, Susana de la Cuesta González, Yolanda Sánchez-Moya y Yuri Sasson.

 

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